Weinwunder

Matthäus

Markus

Lukas

Johannes 2, 1-11

 

 

 

(1) Zwei Tage darauf wurde in dem Dorf Kana in Galiläa eine Hochzeit gefeiert. Maria, die Mutter Jesu, war dort,

(2) und auch Jesus hatte man mit seinen Jüngern eingeladen.

(3) Während des Festes stellte sich heraus, daß der Wein nicht ausreichte. Da sagte Maria zu ihrem Sohn: «Es ist kein Wein mehr da!»

(4) Doch Jesus antwortete ihr: «Was kommst du mit solchen Dingen zu mir! Die Zeit zu helfen ist für mich noch nicht gekommen!»

(5) Trotzdem sagte seine Mutter zu den Bediensteten: «Was immer er euch aufträgt, das tut!»

(6) Nun gab es im Haus sechs steinerne Wasserkrüge. Man benutzte sie für die vom jüdischen Gesetz geforderten Waschungen. Jeder von ihnen faßte achtzig bis hundertzwanzig Liter.

(7) Jesus forderte die Leute auf: «Füllt diese Krüge mit Wasser!» Und sie füllten die Gefäße bis zum Rand. Dann ordnete er an:

(8) «Jetzt bringt dem Küchenchef eine Probe davon!»

(9) Dieser probierte den Wein, der vorher Wasser gewesen war. Er wußte allerdings nicht, woher der Wein kam. Nur die Diener wußten Bescheid. Da rief er den Bräutigam zu sich und sagte vorwurfsvoll:

(10) «Jeder bietet doch zuerst den besten Wein an! Und erst später, wenn alle schon genug getrunken haben, kommt der billigere Wein auf den Tisch. Aber du hast den besten Wein bis jetzt zurückgehalten!»

(11) Dieses Wunder geschah in Kana. Dort in Galiläa zeigte Jesus zum ersten Mal seine göttliche Macht. Und seine Jünger glaubten an ihn.


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