Verdorrter Feigenbaum

Matthäus 21, 18-22

Markus 11, 12-14.20-26

Lukas

Johannes

(18) Am nächsten Morgen, als Jesus nach Jerusalem zurückkehrte, bekam er Hunger.

(19) Da sah er am Wegrand einen Feigenbaum. Er ging hin, um sich ein paar Feigen zu pflücken. Aber er fand nichts als Blätter. Da sagte Jesus zu dem Baum: «Du sollst in Zukunft nie wieder Feigen tragen!» Im selben Augenblick verdorrte der Baum.

(20) Erstaunt fragten die Jünger: «Wie kommt es, daß der Feigenbaum so schnell vertrocknet ist?»

(21) Jesus erwiderte: «Wenn ihr wirklich glaubt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur dies tun, sondern noch größere Wunder. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: 'Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer!' Es wird geschehen.

(22) Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr im festen Glauben darum bittet.»

(12) Am nächsten Morgen, als sie Bethanien verließen, hatte Jesus Hunger.

(13) Schon von weitem sah er einen Feigenbaum mit vielen Blättern. Er ging hin, um sich ein paar Feigen zu pflücken. Aber er fand nichts als Blätter, denn zu dieser Jahreszeit gab es noch keine Feigen.

(14) Da hörten die Jünger, wie Jesus zu dem Baum sagte: «Nie wieder soll jemand von dir eine Frucht essen!»

(20) Am nächsten Morgen, als sie wieder an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, daß er völlig abgestorben war.

(21) Petrus dachte daran, was Jesus gesagt hatte. «Siehst du», meinte er, «der Baum, den du verflucht hast, ist vertrocknet.»

(22) Da antwortete Jesus: «Ihr müßt Gott ganz vertrauen!

(23) Denn das ist sicher: Wenn ihr glaubt und nicht im geringsten zweifelt, könnt ihr zu diesem Berg hier sagen: 'Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer!' und es wird geschehen.

(24) Es ist wirklich so: Alles, worum ihr im festen Glauben betet, wird Gott euch geben.

(25) Aber wenn ihr ihn um etwas bittet, sollt ihr vorher den Menschen vergeben, die euch Unrecht getan haben. Dann wird euch der Vater im Himmel eure Schuld auch vergeben.

(26) Wenn ihr ihnen aber nicht vergeben wollt, dann wird euch Gott eure Schuld auch nicht vergeben.»

 

 


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