Speisung der 5.000

Matthäus 14, 15-21

Markus 6, 35-44

Lukas 9, 12-17

Johannes 6, 5-13

(15) Gegen Abend kamen die Jünger zu ihm und sagten: «Es ist spät geworden, und die Gegend ist einsam. Schick doch die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich dort etwas zu essen kaufen können!»

(16) Aber Jesus antwortete: «Das ist nicht nötig. Gebt ihr ihnen doch zu essen!»

(17) «Wir haben ja nur fünf Brote und zwei Fische hier!» meinten seine Jünger.

(18) «Dann bringt sie her!» sagte Jesus.

(19) Er forderte die Leute auf, sich im Gras zu lagern. Er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Dann teilte er das Brot, und die Jünger gaben es an die Menge weiter.

(20) Jeder aß sich satt. Als man anschließend die Reste einsammelte, da waren es noch zwölf volle Körbe.

(21) Etwa fünftausend Männer hatten an der Mahlzeit teilgenommen, außerdem noch viele Frauen und Kinder.

(35-36) Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: «Es wird bald dunkel. Schick doch die Leute weg, damit sie in die Dörfer oder auf die Höfe in der Umgebung gehen und sich etwas zu essen kaufen.»

(37) Aber Jesus forderte sie auf: «Gebt úihrû ihnen doch zu essen!» «Was sollen wir ihnen denn geben?» fragten die Jünger verwundert. «Außerdem würde es ein Vermögen kosten, sie alle zu verpflegen.»

(38) «Wieviel Brot habt ihr denn bei euch?» erkundigte sich Jesus. «Seht einmal nach!» Kurz darauf kamen sie zurück und berichteten: «Fünf Brote und zwei Fische haben wir!»

(39) Da ordnete Jesus an, daß sich die Leute in Gruppen auf dem Gras lagern sollten.

(40) So bildeten sie Gruppen von fünfzig bis zu hundert Personen.

(41) Jetzt nahm Jesus die fünf Brote und die beiden Fische, sah auf zum Himmel und dankte Gott dafür. Er teilte das Brot, und die Jünger gaben jedem davon. Ebenso ließ er auch die Fische verteilen.

(42) Alle aßen sich satt,

(43) und dann sammelten die Jünger noch zwölf Körbe mit Resten ein.

(44) An der Mahlzeit hatten etwa fünftausend Männer teilgenommen.

(12) Es war spät geworden. Da kamen die zwölf Jünger zu Jesus und sagten: «Es wird Zeit, daß die Leute gehen, damit sie in den umliegenden Dörfern und Höfen übernachten und sich etwas zu essen kaufen können. Hier gibt es doch nichts!»

(13) «Gebt ihr ihnen zu essen!» forderte Jesus sie auf. «Aber wir haben nur fünf Brote und zwei Fische!» entgegneten die Jünger. «Oder sollen wir etwa für all die Leute Essen besorgen?»

(14) Es hatten sich etwa fünftausend Menschen um Jesus versammelt. «Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen von je fünfzig Personen lagern!» ordnete Jesus an.

(15) Und so geschah es.

(16) Jesus nahm die fünf Brote und zwei Fische, die ihm die Jünger gegeben hatten, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte Brot und Fische, und die Jünger gaben sie an die Menge weiter.

(17) Jeder aß sich satt, und trotzdem blieb noch viel übrig: zwölf Körbe voll.

(5) Als Jesus die vielen Menschen kommen sah, fragte er Philippus: «Wo können wir für alle diese Leute Brot kaufen?»

(6) Er wollte aber nur sehen, ob Philippus ihm vertraute; denn er wußte natürlich, wie er die Menschen versorgen würde.

(7) Philippus überlegte: «Wir müßten ein Vermögen ausgeben, wenn wir für jeden auch nur ein kleines Stückchen Brot kaufen wollten.»

(8) Da brachte Andreas, der Bruder von Simon Petrus, ein Kind zu ihnen:

(9) «Hier ist ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische mitgebracht. Aber was ist das schon für so viele Menschen!»

(10) Jetzt forderte Jesus die Jünger auf: «Sagt den Leuten, daß sie sich hinsetzen sollen!» Und alle - es waren etwa fünftausend Mann, Frauen und Kinder gar nicht mitgerechnet - lagerten sich auf der Wiese.

(11) Dann nahm Jesus die fünf Gerstenbrote, dankte Gott dafür und ließ sie an die Menschen austeilen. Mit den beiden Fischen machte er es ebenso. Jeder bekam so viel, wie er wollte.

(12) Als alle satt waren, sagte Jesus zu seinen Jüngern: «Sammelt die Reste ein, damit nichts verdirbt!»

(13) Und die Jünger füllten noch zwölf Körbe mit den Resten. So viel war von den fünf Gerstenbroten übriggeblieben.


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