Speisung der 4.000

Matthäus 15, 32-38

Markus 8, 1-9

Lukas

Johannes

(32) Danach rief Jesus seine Jünger zu sich: «Diese Leute tun mir leid. Sie sind jetzt drei Tage bei mir und haben nichts zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sie könnten unterwegs zusammenbrechen.»

(33) Aber die Jünger antworteten: «Woher sollen wir hier Brot für so viele Menschen bekommen? Weit und breit wohnt niemand.»

(34) Jesus fragte: «Was habt ihr denn bei euch?» Sie antworteten: «Sieben Brote und ein paar kleine Fische!»

(35) Da forderte Jesus die Menschen auf, sich zum Essen niederzulassen.

(36) Nun nahm er die sieben Brote und die Fische. Er dankte Gott für das Essen, teilte die Brote und Fische und gab sie den Jüngern, die sie an die Leute verteilten.

(37-38) Jeder aß, soviel er wollte; etwa viertausend Männer waren dabei, die Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Anschließend sammelten die Jünger die Reste ein: Sieben Körbe voll waren noch übriggeblieben.

(1) In diesen Tagen war wieder einmal eine große Menschenmenge versammelt. Schließlich hatten die Leute nichts mehr zu essen. Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte:

(2) «Die Leute tun mir leid, sie sind schon drei Tage hier und haben nichts mehr zu essen.

(3) Ich kann sie doch nicht hungrig fortschicken. Viele würden den weiten Weg nach Hause nicht schaffen.»

(4) «Aber woher sollen wir hier in dieser Einöde genügend Brot bekommen, damit sie alle satt werden?» fragten die Jünger ratlos.

(5) «Wie viele Brote habt ihr denn?» wollte Jesus wissen. Sie antworteten: «Sieben!»

(6) Jetzt forderte Jesus die Leute auf, sich hinzusetzen. Er nahm die sieben Brote, dankte Gott dafür, teilte sie, und die Jünger gaben jedem etwas.

(7) Sie hatten auch noch einige kleine Fische bei sich. Wieder dankte Jesus Gott dafür und ließ dann die Fische verteilen.

(8) Nachdem sie alle satt waren, wurden die Reste eingesammelt: sieben Körbe voll.

(9) Etwa viertausend Menschen hatten sich sattgegessen. Danach gingen sie alle in ihre Heimatorte zurück.

 

 


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