Fischzug des Petrus

Matthäus

Markus

Lukas 5, 1-11

Johannes

 

 

(1) Eines Tages drängte sich am See Genezareth eine große Menschenmenge um Jesus. Alle wollten Gottes Wort hören.

(2) Am Ufer lagen zwei leere Boote. Die Fischer hatten sie verlassen und arbeiteten an ihren Netzen.

(3) Da stieg Jesus in das Boot, das Petrus gehörte, und bat den Fischer, ein Stück auf den See hinauszurudern, damit ihn alle besser sehen und hören konnten. Vom Boot aus sprach Jesus dann zu den Menschen.

(4) Anschließend sagte er zu Petrus: «Fahrt jetzt weiter auf den See, und werft eure Netze aus!»

(5) «Herr», gab Petrus zu bedenken, «wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich es wagen.»

(6) Sie warfen ihre Netze aus und fingen so viele Fische, daß die Netze zu zerreißen drohten.

(7) Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot, ihnen zu helfen. Bald waren beide Boote bis zum Rand beladen, so daß sie beinahe sanken.

(8) Als Petrus das sah, fiel er erschrocken vor Jesus nieder und rief: «Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch!»

(9) Er und alle anderen Fischer waren fassungslos über diesen Fang,

(10) auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Petrus bei der Arbeit geholfen hatten. Aber Jesus sagte zu Petrus: «Fürchte dich nicht! Du wirst jetzt keine Fische mehr fangen, sondern Menschen für mich gewinnen.»

(11) Sie brachten die Boote an Land, verließen alles und gingen mit Jesus.

 


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