Fischzug der 153 Fische

Matthäus

Markus

Lukas

Johannes 21, 1-11

 

 

 

(1) Später erschien Jesus seinen Jüngern noch einmal am See von Tiberias; und zwar geschah das so:

(2) Simon Petrus, Thomas, der Zwilling genannt wurde, Nathanael aus Kana in Galiläa, die beiden Söhne des Zebedäus und zwei andere Jünger waren dort zusammen.

(3) Simon Petrus sagte: «Ich werde jetzt fischen gehen!» «Wir kommen mit», meinten darauf die anderen. Sie stiegen ins Boot und fuhren hinaus auf den See. Aber während der ganzen Nacht fingen sie keinen einzigen Fisch.

(4) Im Morgengrauen stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger erkannten ihn nicht.

(5) Jesus rief ihnen zu: «Habt ihr denn nichts gefangen?» «Nein», antworteten sie.

(6) Da forderte er sie auf: «Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr einen guten Fang machen!» Sie folgten diesem Rat und fingen so viele Fische, daß sie das Netz nicht mehr einholen konnten.

(7) Jetzt sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: «Das ist der Herr!» Kaum hatte Simon Petrus das gehört, zog er sich an (während der Arbeit war er nämlich nackt), sprang ins Wasser und schwamm an das Ufer.

(8) Die anderen Jünger waren noch etwa hundert Meter vom Ufer entfernt. Sie folgten Petrus mit dem Boot und zogen das gefüllte Netz hinter sich her.

(9) Als sie aus dem Boot stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer, auf dem Fische brieten. Auch Brot lag bereit.

(10) «Bringt ein paar von den Fischen her, die ihr gerade gefangen habt!» bat Jesus die Jünger.

(11) Simon Petrus ging zum Boot und zog das Netz an Land. Es war gefüllt mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen. Und obwohl es so viele waren, zerriß das Netz nicht.


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