Tochter des Jairus

Matthäus 9, 18-19.23-25

Markus 5, 22-24.38-42

Lukas 8, 41-42.49-56

Johannes

(18) Als Jesus noch mit ihnen redete, kam ein Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu ihm, warf sich vor ihm nieder und sagte: «Meine Tochter ist gerade gestorben. Aber du kannst sie wieder lebendig machen. Komm doch und lege deine Hände auf sie!»

(19) Während Jesus mit seinen Jüngern zum Haus des Mannes ging,

(23) Jesus kam zum Haus des Synagogenvorstehers. Als er den Tumult der Leute sah und die Trauermusik hörte, sagte er:

(24) «Geht alle hinaus! Das Mädchen ist nicht tot, es schläft nur.» Da lachten sie ihn aus.

(25) Als die Leute endlich hinausgetrieben waren, trat Jesus in das Zimmer des Mädchens und nahm die Hand des Kindes. Da stand das Mädchen auf und war gesund.

(22) Da kam Jairus, ein Vorsteher der jüdischen Gemeinde, und warf sich vor Jesus nieder.

(23) Er bat ihn verzweifelt: «Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und lege ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird!»

(24) Jesus ging mit Jairus, gefolgt von einer dichten Menschenmenge.

(38) Als sie im Hause des Jairus ankamen, sah Jesus die vielen Menschen und hörte ihr Weinen und Jammern.

(39) «Weshalb macht ihr solchen Lärm?» fragte er sie. «Warum weint ihr? Das Kind ist nicht tot, es schläft nur.»

(40) Das fanden die Leute so unsinnig, daß sie spöttisch lachten. Er schickte sie alle weg; nur die Eltern und seine drei Jünger gingen mit zum Bett des Mädchens.

(41) Dann faßte er die Tochter des Jairus bei der Hand und sagte: «Steh auf, mein Kind!»

(42) Da stand das zwölfjährige Mädchen auf und lief im Zimmer umher. Ihre Eltern waren fassungslos. Sie wußten nicht, was sie sagen sollten.

(41) Als das Boot anlegte, drängte sich ein Mann nach vorn, Jairus, der Vorsteher der jüdischen Gemeinde. Er warf sich vor Jesus nieder und bat ihn inständig, in sein Haus zu kommen;

(42) denn sein einziges Kind, ein zwölfjähriges Mädchen, lag im Sterben. Jesus ging mit ihm.

(49) Während er mit der Frau sprach, brachte jemand Jairus die Nachricht: «Deine Tochter ist gestorben. Der Meister braucht nicht mehr zu kommen.»

(50) Jesus hörte das und sagte zu dem Vater: «Fürchte dich nicht! Glaube nur, und deine Tochter wird gerettet!»

(51) Als sie das Haus erreichten, erlaubte er nur Petrus, Jakobus, Johannes und den Eltern des Mädchens, mit hineinzugehen.

(52) Alle klagten und weinten um die Tote, aber Jesus sagte: «Hört auf zu weinen! Das Kind ist nicht tot, es schläft nur!»

(53) Sie lachten ihn aus, denn jeder wußte, daß dieses Mädchen tot war.

(54) Aber Jesus faßte es bei der Hand und rief: «Kind, steh auf!»

(55) Da wurde das Mädchen wieder lebendig, stand auf, und Jesus ließ ihm etwas zu essen bringen.

(56) Die Eltern konnten kaum fassen, was sie erlebt hatten. Doch Jesus schärfte ihnen ein, mit niemandem darüber zu reden.

 


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