Mann mit verdorrter Hand

Matthäus 12, 10-13

Markus 3, 1-5

Lukas 6, 6-10

Johannes

(10) Dort bemerkte er einen Mann mit einer verkrüppelten Hand. Die Pharisäer fragten ihn: «Erlaubt das Gesetz Gottes, am Sabbat zu heilen?» Sie suchten damit einen Vorwand, um ihn anzuzeigen.

(11) Jesus antwortete: «Wenn jemand von euch nur ein einziges Schaf besitzt, und das fällt am Sabbat in den Brunnen, wird er es nicht sofort herausholen?

(12) Aber ein Mensch ist doch viel mehr wert als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun.»

(13) Dann forderte er den Mann auf: «Strecke deine Hand aus!» Der Mann gehorchte, und seine Hand war gesund.

(1) Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, traf er dort einen Mann, der eine verkrüppelte Hand hatte.

(2) Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.

(3) Jesus rief den Mann zu sich: «Komm her zu mir!»

(4) Dann fragte er die Anwesenden: «Darf man am Sabbat Gutes tun oder nicht? Soll man an einem solchen Tag Leben retten oder es zugrunde gehen lassen?» Darauf wußten sie keine Antwort.

(5) Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, tief erschüttert über ihre Hartherzigkeit. Zu dem Mann aber sagte er: «Strecke deine Hand aus!» Der Mann gehorchte, und sofort war seine Hand gesund.

(6) Als Jesus an einem anderen Sabbat in der Synagoge predigte, bemerkte er einen Mann, dessen rechte Hand verkrüppelt war.

(7) Die Schriftgelehrten und Pharisäer ließen Jesus nicht aus den Augen. Wenn er den Mann am Sabbat heilen würde, hätten sie endlich einen Grund, ihn anzuzeigen.

(8) Jesus wußte, was sie dachten. Deshalb sagte er zu dem Mann mit der verkrüppelten Hand: «Steh auf und komm hierher, damit dich alle sehen können!» Der Mann kam nach vorn.

(9) Nun wandte sich Jesus an die Pharisäer und Schriftgelehrten: «Was soll man am Sabbat tun, Gutes oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?»

(10) Jesus sah einen nach dem andern an, aber alle schwiegen. Schließlich sagte er zu dem Mann: «Zeige deine Hand her!» Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.

 


zurück