Gelähmter

Matthäus 9, 2-7

Markus 2, 3-12

Lukas 5, 18-25

Johannes

(2) Dort brachten sie auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Kranken: «Habe keine Angst! Deine Sünden sind dir vergeben.»

(3) «Dieser Gotteslästerer!» entsetzten sich einige Schriftgelehrte.

(4) Jesus durchschaute sie und fragte: «Warum habt ihr so böse Gedanken?

(5) Was ist leichter - zu sagen: 'Deine Sünden sind dir vergeben!' oder diesen Mann zu heilen?

(6) Aber ich will euch zeigen, daß der Menschensohn die Macht hat, schon jetzt Sünden zu vergeben!» Und er sagte zu dem Gelähmten: «Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause!»

(7) Da stand der Kranke auf und ging nach Hause.

(3) Da kamen vier Männer, die einen Gelähmten trugen.

(4) Weil sie wegen der vielen Menschen nicht bis zu Jesus kommen konnten, deckten sie über ihm das Dach ab. Durch diese Öffnung ließen sie den Gelähmten auf seiner Trage hinunter.

(5) Als Jesus sah, wie fest sie darauf vertrauten, daß er ihrem Freund helfen würde, sagte er zu dem Gelähmten: «Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!»

(6) Aber einige der anwesenden Schriftgelehrten dachten:

(7) «Das ist Gotteslästerung! Was bildet der sich ein! Nur Gott allein kann Sünden vergeben.»

(8) Jesus durchschaute sie und fragte: «Wie könnt ihr nur so etwas denken!

(9) Ist es leichter zu sagen: 'Dir sind deine Sünden vergeben' oder diesen Gelähmten zu heilen?

(10) Ich will euch beweisen, daß der Menschensohn die Macht hat, schon jetzt Sünden zu vergeben.» Und er forderte den Gelähmten auf:

(11) «Steh auf, nimm dein Bett und geh nach Hause! Du bist gesund!»

(12) Der Mann stand auf, nahm seine Trage und ging hinaus. Fassungslos sahen ihm die Menschen nach und riefen begeistert: «Noch nie haben wir so etwas erlebt!» Und alle lobten Gott.

(18) Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Trage. Sie versuchten, sich durch die Menge zu drängen und den Kranken zu Jesus zu bringen.

(19) Aber das war unmöglich. Die vielen Menschen ließen sie nicht durch. Kurzentschlossen stiegen sie auf das Dach, deckten die Ziegel ab und ließen den Mann auf seiner Trage durch die Öffnung zu Jesus hinunter.

(20) Als Jesus sah, wie groß ihr Glaube an ihn war, sagte er zu dem Gelähmten: «Deine Sünden sind dir vergeben!»

(21) «Was bildet sich dieser Mensch eigentlich ein?» entrüsteten sich da die Pharisäer und Schriftgelehrten. «Das ist Gotteslästerung! Nur Gott kann Sünden vergeben!»

(22) Jesus durchschaute sie und fragte: «Was habt ihr da für Gedanken?

(23) Ist es leichter zu sagen: 'Dir sind deine Sünden vergeben', oder: 'Steh auf, du bist geheilt'?

(24) Aber ich will euch beweisen, daß der Menschensohn die Macht hat, schon jetzt Sünden zu vergeben.» Und er forderte den Gelähmten auf: «Nimm deine Trage und gehe nach Hause!»

(25) Alle sahen, wie der Mann aufstand, seine Trage nahm, nach Hause ging und dabei Gott dankte.

 


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